Alt Reddevitz

Alt Reddevitz und Mariendorf

√úber das am Fu√üe des Schafberges gelegene, um 1820 erstmals erw√§hnte Mariendorf, gelangen Sie nach Alt Reddevitz, der √§ltesten Reihenhaussiedlung M√∂nchguts. Vor Ihnen liegt eine Bucht, die zum Tr√§umen verf√ľhrt.

Der alte Fischerschuppen, die Holzk√§hne und Reusen, das satte Gr√ľn des Boddens mit Schw√§rmen kleiner Fische l√§sst Sie in ein friedliches Bild eintauchen.Die Bebauungsweise des Ortes l√§sst erkennen, dass die H√§user einstmals aus praktischen Gr√ľnden zum Schutz vor Naturgewalten nur auf einer Seite der Dorfstra√üe standen, w√§hrend gegen√ľber der Strand mit seinen Booten lag.
An der Hagenschen Wiek gelegen, zieht sich der Ort bis weit ins Reddevitzer H√∂ft mit seinen Steilk√ľsten, niedrigen K√ľstenw√§ldern, Hecken aus wilden Rosen, gelbem Gingster und m√§chtigen Findlingsbl√∂cken, Relikte aus der Eiszeit. Schauen Sie bis zur Insel Vilm und zum Jagdschloss Granitz.


Der Alt Reddevitzer K√ľster (Dorfschullehrer) Fritz Worm (1863‚Äď1931), ein begeisterter Heimatforscher, erkannte den Wert der alten Kultur. Ihm ist es zu verdanken, dass die M√∂nchguter Trachten, die Traditionen der Volksfeste, die plattdeutsche Sprache, die alten Volkst√§nze und -lieder heute noch Bestand haben. Viele Traditionen sind daher auch au√üerhalb von Museen lebendig.