Middelhagen

Middelhagen

Wenn man den Kreisverkehr vor G√∂hren geradeaus verl√§sst und eine enge dunkle Schlucht bergauf passiert hat, erblickt man links -weit hinter Feldern- den Ortsrand von G√∂hren, rechts den „Teschenberg“, ebenfalls umgeben von Feldern.

Man fährt nun leicht abwärts auf der Alleenstraße und erreicht Middelhagen. Der Ort wurde vor etwa 700 Jahren von den Mönchen auf fruchtbarem Ackerland angelegt.

Sie waren es auch, die um 1430 die Kirche erbauen lie√üen. Das Schulhaus -heute ein Museum- wurde 1825 gebaut, und in das Gasthaus „Zur Linde“ d√ľrften schon vor 500 Jahren Reisende zur St√§rkung eingekehrt sein.

 

Entlang der Dorfstraße sieht man rechts gepflegte Häuser, vielfach reetgedeckt und linker Hand Wiesen mit uralten mächtigen Kopfweiden sowie den Bodden.

Mit viel Liebe ist man bem√ľht, das Dorf in seiner urspr√ľnglichen Form zu erhalten. In Middelhagen ist das letzte noch erhaltene Gutshaus M√∂nchguts zu finden. In der N√§he des Ortskerns findet man Holzfiguren, die vom hier ans√§ssigen Keramiker Tom Wilcke geschaffen wurden. Gleich hinter dem Gasthaus „Zur Linde“ beginnt ein ca. 8 km langer asphaltierter Radweg nach Thiessow, der auf dem Deich an einem noch funktionierenden Windsch√∂pfwerk entlang f√ľhrt. Den kleinen Ort Lobbe mit seinem sch√∂nen Naturstrand erreichen Sie nach ca. 2 km.

Der am Bodden gelegene „Schafberg“ in Mariendorf bietet eine herrliche Rundumsicht¬† auf Alt Reddevitz, Middelhagen und die Boddengew√§sser Having und Hagensche Wiek. Weiter Rad fahrend oder wandernd in Richtung Alt Reddevitz erreicht man das „Reddevitzer H√∂ft“, eine ca. 5 km schmale Landzunge. Auch von hier hat man herrliche Ausblicke auf die umliegenden Gew√§sser. An der Spitze angekommen, erm√∂glicht eine kleine Holztreppe den Abstieg vom Steilufer.